Die maschinelle Übersetzung: Allgemeines 2017-03-21T12:08:15+00:00

Die maschinelle Übersetzung

Alles Wichtige und Wissenswerte rund um Maschinelle Übersetzung (MÜ)

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, wie Maschinelle Übersetzung funktioniert, warum es (leider) keine perfekten Übersetzungen gibt, was Sie beim Kauf einer Übersetzungssoftware beachten sollten, und vieles mehr.

  1. Warum ist Maschinelle Übersetzung nicht perfekt?
  2. Was versteht man unter neuronalem Transfer?
  3. Welchen Nutzen bringt der Einsatz von MÜ?
  4. Wofür bzw. in welchen Bereichen wird MÜ eingesetzt?
  5. Wie funktioniert Maschinelle Übersetzung?
  6. Was muss vor dem Übersetzen beachtet werden?
  7. Welche Arten von Übersetzungsprogrammen gibt es?
  8. Kauftipps / Welches Übersetzungsprogramm ist für mich geeignet?
  9. Was ist der Unterschied zw. kostenlosen Online-Übersetzern und PC-Versionen?

1. Warum ist Maschinelle Übersetzung nicht perfekt?

Während der Umgang mit Sprache für den Menschen ganz selbstverständlich ist, stellt dies eine Software vor ungeheure Probleme. Der Grund ist die praktisch unerschöpfliche Vielfalt der Sprache, die einen Sachverhalt auf unterschiedliche Weisen ausdrücken kann und die nur ganz selten so eindeutig ist wie ein digitales System, das auf Einsen und Nullen basiert. Sprachforscher gehen davon aus, dass es eine Art Grammatik gibt, die dem Menschen angeboren ist. Kleinkinder erlernen ihre Sprache, indem sie unbewusst alles, was sie hören, kategorisieren und das, was sie selbst sprechen, mit Hilfe der angeborenen Sprachregeln strukturieren. Die Wörter und die Regeln, wie sie miteinander kombiniert werden, unterscheiden sich teilweise gravierend von Sprache zu Sprache. Dennoch besitzen alle Sprachen gemeinsame Strukturen, die so genannten Tiefenstrukturen. Simple Übersetzungsprogramme orientieren sich nur an der Oberflächenstruktur und übertragen deshalb einfach ein Wort nach dem anderen. Dabei kann natürlich nur Kauderwelsch oder Filserenglisch wie „equal goes it loose“ für „gleich geht es los“ herauskommen.

Brauchbare Ergebnisse liefert nur Software, die Satz für Satz zuerst die Oberflächenstruktur eines Satzes in der Ausgangssprache analysiert, sie kategorisiert, um die darunter liegenden Tiefenstrukturen zu erkennen. Diese überträgt sie dann in entsprechende Strukturen in der Zielsprache. Auf die satzweise Analyse beschränkt man sich aus praktischen Erwägungen. Wünschenswert, aber derzeit technisch nur in wenigen Übersetzungsprogrammen realisiert, ist eine Analyse von größeren Einheiten, idealerweise satzübergreifend.

Viele Faktoren tragen dazu bei, dass maschinelle Übersetzung nicht immer korrekte Ergebnisse liefert: Die menschliche Sprache ist komplex, unpräzise, idiosynkratisch und uneindeutig. Mehrdeutige Wörter, Sätze mit mehrdeutigen grammatischen Strukturen, der Bezug von Pronomen und andere grammatische Probleme bringen eine Übersetzungssoftware zum Stolpern. Woher soll eine Maschine wissen, wie das deutsche Wort „Bank“ im folgenden Satz zu übersetzen ist: „Er schrieb einen Brief an die Bank“. Menschen wissen, dass man gewöhnlich einem Sitzmöbelstück keinen Brief schreibt, und dass es daher im Englischen „bank“ heißen muss und nicht „bench“. Menschen besitzen Welt- und Erfahrungswissen, das den Maschinen fehlt. In guten Übersetzungsprogrammen gibt es zwar Einstellungen zur Definition von Fachgebieten (z.B. Bankwesen), aber diese Feinabstimmungen können leider nicht für alle Sätze treffend gemacht werden.

Beispiele für Mehrdeutigkeit:

Die Firma stellte einen neuen Mitarbeiter ein.

Der Mechaniker stellte den Vergaser ein.

Die Gäste stellten das Rauchen ein.

Ich stelle mich auf Schwierigkeiten ein.

Je nach Kontext muss in jedem dieser Beispiele „einstellen“ anders übersetzt werden:

The company hired a new employee.

The mechanic adjusted the carburettor.

The guests stopped smoking.

I adapt myself to difficulties.

Weitere Übersetzungsbeispiele finden Sie hier…

2. Was versteht man unter neuronalem Transfer?

Ausführliche Infos hierzu finden Sie auf der Seite Neuronaler Transfer

3. Welchen Nutzen bringt der Einsatz von MÜ?

Maschinelle Übersetzung ist weder eine Wundermaschine, noch eine reine wissenschaftliche Spielerei ohne praktischen Nutzen. Obwohl manchmal zweifelhafte Ergebnisse produziert werden, ist MÜ inzwischen dennoch eine unverzichtbare Technologie. Die Notwenigkeit automatischer Übersetzung wird durch aktuelle Trends verdeutlicht: das rasante Wachstum des Internet, die politische Internationalisierung, die ökonomische Globalisierung und Rationalisierung vergrößern den Bedarf an Textübersetzung.

Europa hat eine gemeinsame Währung, aber keine gemeinsame Sprache. Sprachliche Barrieren müssen fallen, denn ein grenzenloses Internet allein ist kein Garant für eine weltweite Kommunikation. Das Internet beinhaltet bereits über 800 Millionen Seiten Material. Die Informationen lagen bisher vorwiegend in Englisch vor, jedoch gewinnen andere Sprachen schnell an Bedeutung. Wer seinen Webauftritt in Englisch publiziert, kann nicht mehr davon ausgehen, dass der Großteil der Nutzer ihn auch verstehen kann.

Viele Informationen und Möglichkeiten bleiben Internet-Nutzern mit geringen Fremdsprachenkenntnissen verborgen. Besonders wissenschaftliche Ergebnisse und Computerthemen werden in der Regel erst in englischer Sprache verfasst. Auch anwenderorientierte Websites, die bei technischen Fragen weiterhelfen, Nachrichten oder Online-Shops sind häufig in Englisch oder der jeweiligen Landessprache gehalten.

Diesem enormen Markt steht eine begrenzte Anzahl an menschlichen Übersetzern gegenüber. Laut Marktstudien wird der Bedarf an Übersetzungen weit mehr ansteigen als die Anzahl der Übersetzer. Darüber hinaus sind Humanübersetzer teuer. Es werden zwar gute Ergebnisse geliefert, aber sie dauern lange. Je nach Schwierigkeit braucht ein Übersetzer ca. 1 Stunde für eine Textseite. Übersetzungssysteme bewältigen in dieser Zeit mehr als die hundertfache Menge!

Zeitersparnis und Produktivitätssteigerungen spielen eine immer größere Rolle in Unternehmen. Untersuchungen des Fraunhofer Instituts haben ergeben, dass der Einsatz des Personal Translator die Produktivität von PC-Anwendern wesentlich erhöhen kann. Die durchgeführten Tests belegen: durch den Einsatz des Personal Translator erreichen Sie eine Zeitersparnis von durchschnittlich 41,4 %!

Was liegt daher näher, als den Computer die Übersetzungsarbeit machen zu lassen?

4. Wofür bzw. in welchen Bereichen wird MÜ eingesetzt?

Wenn Sie oft große Mengen Text zu übersetzen haben, oder oft mit fremdsprachlichen Texten zu tun haben, die Sie schnell verstehen wollen, ist der Einsatz eines Übersetzungsprogramms sinnvoll.

Die häufigsten Anwendungsbereiche für MÜ sind:

  • Internationale Kommunikation mittels E-Mails oder Geschäftskorrespondenz wird durch MÜ deutlich schneller abgewickelt.
  • Bereits vorhandene Dokumente können schnell für ausländische Niederlassungen oder Geschäftspartner in deren eigenen Sprache verfügbar gemacht werden.
  • Übersetzung von technischen Texten, z.B. Dokumentationen, Handbücher, Betriebsanleitungen etc. Vor allem bei weitgehend standardisierten Texten ist MÜ sehr effizient (v.a. durch den Einsatz von Satzarchiven).
  • Übersetzung von Webseiten zum Verständnis des Inhalts (Leseverstehen).
  • Übersetzung von Webseiten, um diese mehrsprachig im Internet zur Verfügung zu stellen
  • Einsatz von MÜ in Online-Chats, Echtzeit-Auktionen
  • Literarische Übersetzung von Romanen und Gedichten sind weniger gut geeignet für MÜ

5. Wie funktioniert Maschinelle Übersetzung?

Neben den Grundregeln der Grammatik von Ausgangs- und Zielsprache sowie den Ausnahmen von diesen Regeln müssen noch jeder Vokabel verschiedenste Informationen mitgegeben werden. Dazu gehören:

  • die Wortart und die Beugungsformen (Substantiv, Verb,…)
  • die Bedeutung in Abhängigkeit vom Kontext (z.B. „driver“ heißt „Fahrer“ im allgemeinsprachl. Kontext oder „Treiber“ im EDV-Kontext)
  • und zuletzt verschiedene Attribute. Für Substantive zum Beispiel gibt man an, ob es ein belebtes Wesen, ein unbelebtes Objekt, ein Ort, ein Objekt oder auch nur ein Konzept ist. Für Verben muss angegeben werden, ob sie zum Beispiel transitiv oder intransitiv sind oder welche Art von Objekt darauf folgt.

Beim Übersetzen geht die Software so vor: Sie zerlegt zum Analysieren jeden Satz in einzelne Wörter und schlägt diese im Wörterbuch nach. Dabei ermittelt das Programm die grammatischen Eigenschaften, die möglichen Übersetzungen jedes einzelnen Worts sowie das Zusatzwissen. Dann führt es eine syntaktische Analyse des Satzes durch. Es zerlegt den Satz also in seine einzelnen Bestandteile – die Satzglieder. Es bestimmt dann die Funktion jedes Worts im Satz wie Subjekt, Prädikat, Objekt.

Die eigentliche Übersetzung findet dann in zwei Schritten statt:

  • Zuerst wird der lexikalische Transfer durchgeführt. Dabei wird jedem Wort seine im Kontext des Satzes gültige Übersetzung zugeordnet. Hier berücksichtigt das Programm neben den grammatischen Eigenschaften die zu jedem Wort im Wörterbuch gespeicherten Zusatzinformationen. Je mehr Angaben zu jedem Wort verzeichnet sind, desto fundiertere Entscheidungen trifft das Programm.
  • Darauf folgt der strukturelle Transfer, der für die korrekte Wortstellung im Satz sorgt und andere strukturelle Anpassungen vornimmt. Unter strukturellen Anpassungen versteht man Transformationen wie z.B. den Umbau eines deutschen Fragesatzes in einen Englischen (im Englischen werden Fragesätze mit „do …“ eingeleitet).

Danach erzeugt das Programm die korrekten Wortformen und bringt die Übersetzung in ihre endgültige Form.

Der Übersetzungsprozess wird in folgendem Schaubild noch mal verdeutlicht:

function_mt

Ganz neu ist, dass der Personal Translator zusätzlich zur regelbasierten Übersetzungstechnik eine völlig neu entwickelte Komponente (neuronaler Transfer) enthält, die nach dem Prinzip neuronaler Netze die Denkprozesse des menschlichen Gehirns simuliert und für die Übersetzung nutzbar macht.

Vgl. auch: Technische Grundlagen des Personal Translator

6. Was muss vor dem Übersetzen beachtet werden?

Übersetzung ist eine sehr komplexe Aufgabe. Ein Übersetzungsprogramm arbeitet am besten, wenn der zu übersetzende Text grammatisch korrekt ist. Slangausdrücke, falsch geschriebene Wörter, fehlende Satzzeichen, komplexe oder zu lange Sätze können dazu führen, dass eine Übersetzung misslingt. Vergleichen Sie dazu auch die Tipps & Tricks zur Übersetzung…

Weiterhin ist es wichtig, die verschiedenen Optionen, die es für die Art der Übersetzung gibt, entsprechend dem Ausgangstext auszuwählen. Wichtig in diesem Falle ist auch die Wahl der passenden Sachgebiete. Wenn Sie vor der Übersetzung unbekannte Wörter definieren, kann dadurch die Übersetzungsqualität entscheidend verbessert werden.

7. Welche Arten von Übersetzungsprogrammen gibt es?

Mühevolle Übersetzungen mit Blättern und Suchen in dicken Wörterbüchern gehören der Vergangenheit an. Die Schwergewichte im Regal wurden ersetzt von einer Vielzahl an intelligenten elektronischen Nachschlagewerken und Übersetzungssoftwares. Dabei werden folgende Arten unterschieden:

  • Digitale/online Wörterbücher
    Durch Eintippen des gesuchtes Wortes erscheint schnell der Begriff in der gewünschten Sprache. Einige digital oder online vorliegenden Wörterbücher enthalten zudem mehr Einträge als der dicke Wälzer auf dem Schreibtisch. Man kann eine Reihe von Wörterbüchern von Sprachverlagen auf CD-ROM kaufen, entweder mit allgemeinsprachlichem Vokabular oder mit Fachwortschatz. Im Internet werden viele kostenlose Nachschlagewerke angeboten, deren Qualität aber oft nur mangelhaft bewertet werden kann.
  • Wort-für-Wort Übersetzungsprogramme
    Diese Programme ersetzen jedes Wort des ausgangssprachlichen Satzes durch ein Wort in der Zielsprache. Je nach Komplexität des Ausgangstextes und nach Verwandtschaftsgrad der beiden Sprachen kann eine Wort-für-Wort Übersetzung recht brauchbare Ergebnisse liefern oder totalen Unfug wie „equal goes it loose“ für „gleich geht es los“. Das „casa blanca“ im Spanischen wird dann zum „house white“ im Englischen. Wort-für-Wort Übersetzungsprogramme dienten ursprünglich als Übersetzungshelfer zum interaktiven Erschließen des Inhalts eines fremdsprachigen Textes, zum Nachschlagen von Terminologie bzw. zum Anlegen von Terminologiedatenbanken und für halbautomatische (interaktive) Übersetzung. Mittlerweile machen sie den Volltextübersetzern Platz.
  • Satz-für-Satz Übersetzer
    Diese Programme werden auch als Volltextübersetzer bezeichnet. Auch hier wird der Anwender nicht ganz von Arbeit befreit: um gute Übersetzungen zu erhalten, sollten viele Texte vorbereitet werden. Lange bandwurmartige Sätze sollten vor der Übersetzung in einzelne kürzere Sätze zerlegt werden, damit der Output verständlich wird. Umgangssprachliche oder stark verkürzte Formulierungen sollten ebenso vermieden werden. Vergleichen Sie dazu auch die Tipps & Tricks zur Übersetzung. Um eine Nachbearbeitung der Übersetzungen kommt man in der Regel ebenfalls nicht herum. Wie effektiv der Einsatz eines Übersetzungssystems ist, hängt also hauptsächlich von der Übersetzungsqualität des jeweiligen Programms ab.

8. Kauftipps / Welches Übersetzungsprogramm ist für mich geeignet?

Ein gutes Übersetzungsprogramm sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • Von entscheidender Bedeutung ist die Übersetzungsqualität. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf nach Testmöglichkeiten (z.B. online) oder Vorführterminen (z.B. auf Messen).
  • Einfache Eingabe von neuen Wörtern in das Wörterbuch: Bei der Übersetzung von Texten mit einem bestimmten Terminologiegebrauch sollte die Aufnahme von Terminologie (Fachbegriffe, auch Eigennamen) in das Benutzerwörterbuch ermöglicht werden. Achten Sie darauf, wie leicht und intuitiv die Eingabe neuer Wörter ist, ohne die verschiedenen linguistischen Möglichkeiten auszuschließen. Wünschenswert ist auch die Möglichkeit eines Terminologie-Imports, um evtl. schon vorhandene zweisprachige Wortlisten schnell und einfach in das Benutzerwörterbuch überführen zu können.
  • Einstellen verschiedener Fachgebiete möglich, z.B. Bankwesen, Fertigungstechnik, Medizin etc.
  • Individuelle Anpassungsmöglichkeiten, z.B. alte/neue deutsche Rechschreibung, amerikanisches/britisches Englisch
  • Satzarchiv zur Speicherung übersetzter und überarbeiteter Sätze für häufige Nutzung
  • Word-Anbindung (= Integration der Übersetzungssoftware in das Textverarbeitungsprogramm Microsoft® Word, so dass direkt in Word übersetzt werden kann)
  • Übersetzung von Internetseiten unter Beibehaltung des Seitenaufbaus
  • Wörterbuchfunktion: schnelles Nachschlagen unbekannter Wörter, idealerweise durch einfachen Mausklick
  • Erweiterbarkeit durch Fachvokabulare
  • Integrierte Texterkennungssoftware: liegen z.B. Briefe und Faxe, die übersetzt werden sollen, nicht als Dateien vor, ist eine Schnittstelle von der Übersetzungssoftware zur Texterkennungssoftware von Vorteil
  • Vorlesefunktion: Vorlesen von beliebigen Texten in den Sprachen des Übersetzungsprogramms
  • einfache Bedienung der Software

9. Was ist der Unterschied zwischen kostenlosen Online-Übersetzern und PC-Versionen?

Bei den kostenlosen Übersetzungsdiensten im Internet dient ein Internet-Browser als Eingabefenster für den Text. Der zu übersetzende Text wird über die Zwischenablage eingefügt oder eingetippt. Dabei werden in der Regel Textformatierungen nicht berücksichtigt, d.h. Fettdruck, Unterstreichungen, verschiedene Schriftgrößen usw. verschwinden, der Benutzer erhält nur reines Textformat zurück.

Vorteile: Die Bedienung wird dadurch sehr einfach. Der Anwender benötigt keine Einarbeitung in das Programm und muss sich kaum mit linguistischen Details befassen. Da keine Software gekauft werden muss, fallen i.d.R. nur die Kosten für den Internetzugang an.
Nachteile: Es können keine Erweiterungen gemacht werden, z.B. Aufnahme eigener Fachbegriffe oder Eigennamen ins Vokabular. Benutzerspezifische Einstellungen zur Übersetzungsweise sind ebenfalls nicht möglich, z.B. Wahl zwischen amerikanischem und britischem Englisch, zwischen alter und neuer deutscher Rechtschreibung oder Suchen von unbekannten Wörtern im Text. Die Übersetzungsqualität kann dadurch unter Umständen etwas schlechter abschneiden. Oft ist die Übersetzung bei kostenlosen Diensten auf eine bestimmte Zeichenzahl begrenzt.

Volltextübersetzungsprogramme für den PC bieten eine eigene Bedieneroberfläche, oder können – je nach Hersteller – auch direkt die Textverarbeitung, z.B. Microsoft Word integriert werden.

Vorteile: Der Benutzer kann in einer gewohnten Textverarbeitungsumgebung arbeiten. Die Programme sind – je nach Version – erweiterbar um eigenes Vokabular und um spezielle Fachwörterbücher. Dadurch wird die Übersetzung besser. Sie bieten außerdem individuelle Anpassungsmöglichkeiten. Meist sind weitere Funktionen enthalten, z.B. Nachschlagen im Wörterbuch und Webseitenübersetzung.
Nachteile: Es können – je nach Intensität des Einsatzes – linguistische Kenntnisse gefordert sein. Dies bedeutet, abhängig von den Vorkenntnissen des Anwenders, eine Einarbeitung in das Programm.
Ein gravierender Nachteil der Online-Übersetzungstools ist, dass Sie damit Ihre Texte der Daten-Unsicherheit des Internet preisgeben. Vertrauliche oder heikle Inhalte sollten Sie daher nicht über fremde Portale eingeben.

Fazit:
Kostenlose Übersetzungsdienste sind eine Hilfestellung beim Übersetzen von kurzen Texten und für das inhaltliche Erfassen fremdsprachiger Texte, sowie für gelegentlichen Übersetzungsbedarf.

Übersetzungsprogramme für den PC lassen sich u.a. hinsichtlich Fachvokabular branchen- oder unternehmensspezifisch anpassen. Sie sind ein geeignetes Tool für Fachtexte und häufigen Übersetzungsbedarf.